Updates

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WordPress Updates installieren

Für viele ist es ein schrecklicher Gedanke: “Es ist eine neue Version von WordPress verfügbar.”. Was soll man nun machen? Und vor allem: wie soll man das machen? Geht alles reibungslos? Wo gibt es Probleme? Und das Wichtigste: wie kann man diese dann beheben?

Wie man WordPress aktualisieren oder Theme- und Plugin-Updates machen kann möchte ich hier so einfach wie möglich beschreiben.

WordPress Updates sind gar nicht so kompliziert, man muss nur ein paar Dinge beachten. Das Wichtigste ist, zunächst einmal auf die Sicherheit zu achten, sprich im Vorfeld ein ordentliches Backup zu machen. Und dann sollte man die Reihenfolge beachten, in denen man dann Themes, Plugins, WordPress updated und außerdem muss man darauf achten, ob es Minor- oder Major-Updates sind.

Bevor man also weitere Überlegungen anstellt folgt man dem Hinweis, der sich auf der Website aufgetan hat:

Wichtig: Vor jedem Eingriff in Wordpress bitte deine "Datenbank und Dateien sichern" (engl.). Hilfe bei Aktualisierungen erhältst du auf der Dokumentationsseite" WordPress aktualisieren" (engl.).

Update-Modi

Automatisch

In dieser Einstellung

Automatische Wartungs- und Sicherheits-Updates

Automatische Updates deaktiviert

Warum sollte man immer WordPress Updates installieren?

Ganz einfach: Die Technik auch im Internet geht immer weiter. Browser verändern sich, neue Funktionen werden in WordPress, bei Themes oder Plugins hinzugefügt. Oder es gibt Sicherheitslücken, die geschlossen werden müssen. Das Ganze passiert regelmäßig und entsprechend regelmäßig müssen wir unsere Systeme up to date halten. Hinweise dazu liefert das Daschboard (ja, ich weiß wie man das richtig schreibt), in dem unter den Schlagwörtern "WordPress-Aktualisierungen", "Plugins", "Themes" und "Übersetzungen" immer angezeigt wird, ob Aktualisierungen vorliegen.

Nun, das Ganze ist eigentlich schnell erledigt und nicht kompliziert. Das Problem entsteht erst dann, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Das Blöde ist, dass es in diesem Fall dann meist gravierende Folgen hat. Sprich, die Website funktioniert nicht mehr, man hat einen White-Screen oder Du kannst Deine Seiten nicht mehr bearbeiten.

Minor- und Major-Updates

Was sollten wir bei Updates beachten, um reibungslos unser System aktuell zu halten? Nun, zunächst einmal müssen wir überlegen, was dies für Updates sind. Es gibt sogenannte Minor- und Major-Updates. Wenn ich hier auf die Website von WordPress gehe und auf all Releases, dann sehe ich hier die Historie der Updates.

Hier sehen wir die Version 5.4 / 5.5 / 5.6 (derzeit aktuell) und so weiter. Diese Versionen sind sogenannte Major-Updates. Hier sind neue Funktionen hinzugekommen. Es haben sich unter der Haube gravierende Dinge geändert. Bei einem Major Update muss man besonders vorsichtig sein, denn hier gibt es wirklich neue Dinge, die dann bei Themes oder Plugins zu Problemen führen können.

Minor-Updates, also z. B. die Version 5.6.1 / 5.6.2. (derzeit aktuell, jeweils Stand 22.02.2021), sind sogenannte kleine Updates und hier sehen wir, dass es sehr regelmäßig diese Updates gibt. Das sind in der Regel nur Anpassungen. Es gibt also nach dem großen Update irgendwo kleine Stellschrauben, die korrigiert werden müssen und das wird in diesen Minor-Updates erledigt. Die gute Nachricht ist, dass bei diesen kleinen Updates in der Regel nichts schiefgehen kann. Das heißt, hier wird es kein Konflikt mit einem Plugin oder ihm geben, denn hier wird die neue Technik nur optimiert.

Das soll nicht heißen, dass nie etwas schief gehen kann, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Wenn ich aber einen großen Sprung habe, z. B. von 5.5 auf 5.6 wird eine neue Technik eingeführt. Und das bedeutet, dass Du an dieser Stelle aufpassen solltest. SMan muß dieses Update in der Regel auch nicht gleich am ersten Tag machen, sondern kann ruhig etwas warten, bis Du dieses Update machst, denn alle Hersteller von Plugins und Themes müssen jetzt nachbessern, damit ihre Tools wieder zu dieser neuen Technik passen. Also das ist der Unterschied zwischen Minor- und Major-Updates. Und das betrifft nicht nur WordPress, sondern natürlich auch alle Themes und Plugins. Oft kannst du Hinweise im WPDE.org-Forum erhalten.

Erst das Backup, dann das Update!

Eine wichtige Ergänzung kommt aus dem WPDE.org-Forum
Auch hilfreich ist es, vor dem Aktualisieren erstmal alle Änderungen / Changelog des Updates (dieser Link gilt natürlich nur für die heute aktuelle Version 5.6.2) zu lesen und soweit möglich das jeweils beschriebene und behobene Problem nachzuvollziehen und dann nach dem Update neben genereller Funktionsprüfung insbesondere alle Dinge zu prüfen, die mit diesen Änderungen zu tun haben könnten.
Weiterhin kann man daraus auch die Dringlichkeit des Updates für die jeweilige Installation abschätzen.
Das ist am Rande bemerkt auch bei jedem Theme- und jedem Plugin-Update ratsam. 
Danke an Forenmember b3317133

Nachdem wir wissen, wann wir besonders aufpassen müssen, wollen wir schauen, was der nächste Schritt ist. Meine Empfehlung ist, bevor Du ein Update machst, erstelle ein Backup. Es gibt viele Backup Lösung. Ich selber nutze UpDraft Plus.

Zurück zur Website

Kommen wir jetzt zurück zu Deiner Website. Du hast hier also ein neue WordPress Version und die erkennst Du daran, dass sie zweistellig ist, also z. B. 5.6,.

Es schadet nicht, wenn Du erst eine Weile abwartest, bis Du das Update einrichtest. Wird allerdings Dein WordPress automatisch aktualisiert, nimmt das keine Rücksicht auf weitere Maßnahmen. Du solltest dann aber die Site beobachten und die Plugins, die jetzt durch die Autoren angepasst werden, dann umgehend ebenfalls aktualisieren.

Übrigens aktualisiere auch Updates für nicht aktivierten Plugins, denn auch diese liegen auf dem Server und könnten im schlimmsten Fall eine Sicherheitslücke beinhalten. Im Optimalfall löscht Du Plugins und auch Themes, die du nicht benötigst.

Okay, markiere nun alle Plugins, die aktualisiert werden müssen, gehe auf “Mehrfachaktion”, wähle “”Aktualisieren” und drücke auf übernehmen.

Ich bin übrigens dazu über gegangen, nach den Aktualisierungen ein weiteres Backup anzulegen und zu den bisherigen Backups hinzuzufügen. Ich bewahre immer mindestens 3 Backups auf, damit ich auf verschiedene Zeitpunkte bei einer eventuellern Wiederherstellung zurückgreifen kann.

Ich empfehle, auf diesen Schritt nicht zu verzichten. Das ist natürlich etwas mühselig. Aber es hilft, wenn mal ein Problemauftauchen solle.Es gibt nichts Ärgerliches, als seine Website-Inhalte zu verlieren.

Sind alle Updates erledigt, kommt der letzte Schritt. Du prüfst einmal, ob Deine Website noch funktioniert. Oder ob noch alles an seinem Platz ist. Ich habe gerade beim Update von 5.6.2 auf 5.6.2 festgestellt, dass bei einer Site das Layout des Footers verändert war. Hier musste ich halt nacharbeiten.

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.

Ich würde immer schauen, ob vor allem die Sidebars/Widgets funktionieren, denn hier gibt es die meisten Probleme, nämlich oft fliegen die Widgets raus und müssen dann manuell wieder zur Seitenleiste hinzugefügt werden. Dann kann ich bei der Startseite schauen, ob alle Module laden und auch das Menü sollte vollständig geladen sein.

Fazit: WordPress Updates installieren ist gar nicht so schwer.

Halte das System immer up to date, denn ein Update ist extrem wichtig. Du sorgst dafür, dass dein Theme für aktuelle Browser kompatibel ist und Sicherheitslücken geschlossen werden. Du kannst auch mal Minor-Updates überspringen. Aber je größer der Sprung zwischen den Versionen ist, desto größer ist auch die Gefahr, dass es später Probleme gibt. Schau Dir regelmäßig im Dashboard Deine Site an und reagiere schnell, wenn es notwendig ist.




Diese Seite wurde erstellt von Kurt Singer